Coronavirus

Förderungen und Unterstützungsangebote

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen eine Auswahl an Förderungen, Steuerbegünstigungen und Unterstützungsangebote zusammen und weisen auf die dazugehörigen Verlinkungen und Merkblätter hin.Die Seite wird fortlaufend aktualisiert. Sollten Sie weitere Förder- und Unterstützungsangebote haben, dann sprechen Sie uns gerne an.

Eckpunkte für ein Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Die Regierungskoalition hat am 3. Juni entschlossen, schon kurzfristig ein umfassendes Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ im Volumen von 500 Mio € auf den Weg zu bringen. Die Eckpunkte für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ sind am 24. Juni 2020 durch das Bundeskabinett beschlossen worden (Anlage 2 – Eckpunkte Bundesprogramm).

Erklärtes Ziel des Bundesprogramms, ist es, ausbildende Betriebe in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation dabei zu unterstützen, Ausbildungskapazitäten aufrecht zu erhalten oder zu steigern, Kurzarbeit für Auszubildende zu vermeiden, Auftrags- und Verbundausbildung zu fördern sowie Anreize zur Übernahme von Auszubildenden im Falle einer Insolvenz zu schaffen. Eine gleichzeitige Inanspruchnahme anderer Förderprogramme von Bund und Ländern mit gleicher Zielsetzung ist ausgeschlossen.

Maßnahme 1 Ausbildungsprämie bei Erhalt des Ausbildungsniveaus
Maßnahme 2 Ausbildungsprämie bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus
Maßnahme 3 Förderung der Vermeidung von Kurzarbeit während der Ausbildung
Maßnahme 4 Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung
Maßnahme 5 Übernahmeprämie für Auszubildende aus Insolvenzbetrieben

Antragsberechtigt sind KMU. Zudem gelten weitere Kriterien, die Sie der Anlage entnehmen können.

Es wurden zwei Änderungen gegenüber der Entwurfsfassung vorgenommen:
Geplant ist, dass die Bundesagentur für Arbeit die Maßnahmen unter (1) – (3) und (5) umsetzen wird. Für die Umsetzung von Maßnahmen unter (4) ist das BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) oder das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) vorgesehen. Die Maßnahmen sollen über eine oder mehrere Förderrichtlinien realisiert werden. Eine gesetzliche Änderung/Klarstellung soll lediglich dafür vorgenommen werden, dass die Finanzierung der Verwaltungskosten nicht durch die Bundesagentur für Arbeit, sondern aus dem Programmtitel selbst erfolgt.

Mit dem Flyer Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ erhalten Sie einen genauen Überblick zur Umsetzung des Programms durch die Bundesagentur für Arbeit. (Flyer Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“)

Förderung des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) – Förderung unternehmerischen Know-hows für Corona-betroffene Unternehmen

Am 3. April 2020 ist eine modifizierte Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows für Corona-betroffene Unternehmen in Kraft getreten, wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) auf seiner Internetseite mitteilt.

Ab sofort können Anträge für eine Beratungsförderung in Höhe von maximal 4.000 Euro von Corona-betroffenen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberuflern gestellt werden. Einen Eigenanteil am Beratungshonorar müssen die Antragsteller nicht tragen, sofern dieses 4.000 Euro nicht übersteigt. Es handelt sich somit um eine 100prozentige Förderung, die das antragstellende Unternehmen von der sonst üblichen Vorfinanzierung der Beratungskosten entlastet. Diese Richtlinie und die entsprechenden Regelungen gelten zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2020.

Das Programm zur Förderung unternehmerischen Know-Hows richtet sich generell an Jung- und Bestandsunternehmen sowie Unternehmen in der Krise. Es vereint unter diesem Namen mehrere ehemalige Förderprogramme und soll bereits gegründeten Unternehmen helfen, Beratungsleistung in Anspruch zu nehmen.

Das Beratungsunternehmen muss die konkreten Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf den Antragsteller und insbesondere die dagegen zu ergreifenden Maßnahmen und Handlungsempfehlungen im Beratungsbericht nachvollziehbar darzustellen.

Betroffene Unternehmen müssen vor der Antragstellung kein Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner führen. Dementsprechend wird auch kein Bestätigungsschreiben eines Regionalpartners im Rahmen des Verwendungsnachweises benötigt.

Weitere Informationen insbesondere zur Antragstellung können Sie dem folgenden Merkblatt für Corona betroffene Unternehmen entnehmen:
 
Hinweise zur Beraterauswahl und für Beratungsunternehmen können Sie dem folgenden Merkblatt Hinweise für KMU zur Beraterauswahl entnehmen:
Merkblatt Hinweise für KMU zur Beraterauswahl
 
Weitergehende Informationen zu dieser Förderung erhalten Sie auch von unserer AWV-Mitgliedsfirma einfach.effizient. GmbH&Co. KG unter folgendem Link:
 
 

Förderprogramm  „go-digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen. Das Förderprogramm „go-digital“ des BMWi sieht hierfür ein spezielles, schnelles und unbürokratisches Verfahren vor.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Wir wollen KMU und Handwerksbetriebe dabei unterstützen, auch in der aktuellen Krise arbeitsfähig zu bleiben. Deshalb haben wir unser bewährtes Förderprogramm „go-digital“ um ein neues Modul zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen erweitert. Das zeigt: Wir lassen unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Krise nicht allein und helfen so gut, so unbürokratisch und so schnell wir können dort, wo jetzt Hilfe benötigt wird.“

Der neue Förderbaustein deckt unterschiedliche Leistungen ab, von der individuellen Beratung bis hin zur Umsetzung der Homeoffice-Lösungen, wie beispielsweise der Einrichtung spezifischer Software und der Konfiguration existierender Hardware. KMU und Handwerksbetriebe, die von der Förderung profitieren wollen, müssen zunächst über die Beraterlandkarte ein Beratungsunternehmen in ihrer Region suchen und mit ihm einen Beratervertrag abschließen. Von diesem Punkt an übernimmt das Beratungsunternehmen alle weiteren Schritte für die Unternehmen: von der Beantragung der Förderung über die Umsetzung passgenauer und sicherer Maßnahmen bis hin zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen.

Von der Förderung können rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial mit weniger als 100 Beschäftigten und einem Vorjahresumsatz oder einer Vorjahresbilanz von höchstens 20 Millionen Euro profitieren. Bei einem maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro beträgt der Förderumfang maximal 30 Tage.

Konkrete Fragen zur Förderfähigkeit und Beantragung beantwortet der Projektträger, die EURONORM GmbH, telefonisch unter 030-97003-333.

Der Weg in die Digitalisierung mit go digital – so funktioniert‘s:

  1. Auf der Beraterlandkarte finden Sie Ihr autorisiertes Beratungsunternehmen
  2. Sie schließen mit diesem einen Beratervertrag
  3. Das autorisierte Beraterunternehmen übernimmt die weiteren Schritte des Antragverfahrens und stellt den Förderantrag
  4. Sobald die Bewilligung vorliegt, startet der Beratungs- und Umsetzungsprozess

Steuerfreie Sonderzahlungen

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können ihren Beschäftigten nun Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren. Erfasst werden Sonderleistungen, die die Beschäftigten zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 erhalten. Voraussetzung ist, dass die Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Die steuerfreien Leistungen sind im Lohnkonto aufzuzeichnen. Andere Steuerbefreiungen und Bewertungserleichterungen bleiben hiervon unberührt. Die Beihilfen und Unterstützungen bleiben auch in der Sozialversicherung beitragsfrei.

Mit der Steuer- und Beitragsfreiheit der Sonderzahlungen wird die besondere und unverzichtbare Leistung der Beschäftigten in der Corona-Krise anerkannt.

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2020/04/2020-04-03-GPM-Bonuszahlungen.html

Sparkasse Wilhelmshaven hilft „gemeinsamdadurch“

„Gemeinsam da durch“ – unter dieses Motto hat die Sparkasse Wilhelmshaven ihre Aktivitäten für ihre Kunden in diesen schwierigen Zeiten gestellt. Mithilfe der Online-Gutschein-Plattform „gemeinsamdadurch“ will die Sparkasse hilfsbereite Menschen in der Region mit ihren Lieblingsläden und –unternehmen zusammenbringen, die wegen der Corona-Krise Schwierigkeiten haben, ihr Geschäft zu betreiben. Ab sofort haben Unternehmen die Möglichkeit, Gutscheine schnell und unbürokratisch online an ihre Stammkunden zu verkaufen.

Die Nutzung des Portals ist unabhängig von einer Kontoverbindung zur Sparkasse. Vielmehr können sich alle Unternehmen der Region anmelden und mitmachen. Jetzt wo der Geschäftsbetrieb stark eingeschränkt oder komplett eingestellt ist, können Verbraucher die Firmen unterstützen, Gutscheine kaufen und einlösen, wenn die Wirtschaft wieder normal läuft.

Die Plattform wurde entwickelt im „Sparkassen-Innovation Hub“ und gemeinsam mit dem Partner Atento realisiert. Entstanden ist die Idee beim Hackathon #wirvsvirus der Bundesregierung.

Auf der Plattform können Gutscheine in Stückelungen über 10 Euro, 25 Euro, 50 Euro oder 100 Euro gekauft werden. Der Gegenwert jedes verkauften Gutscheins kommt 1:1 bei dem Unternehmen an und kann beim ausgewählten Empfänger eingelöst werden, wenn der Kampf gegen das Corona-Virus gemeinsam gewonnen ist.

Unternehmen können sich ab sofort über die Internetseiten www.sparkasse-wilhelmshaven.de oder https://helfen.gemeinsamdadurch.de registrieren und finden alle Informationen über das Portal und die Funktionsweise.

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