Coronavirus

Arbeitsmedizinische Hinweise

Die folgenden arbeitsmedizinischen Hinweise und Angegbote stellen wir gemeinsam mit der Facharztpraxis für Arbeitssicherheit, Betriebs- und Rettungsmedizin Loddo, Lück & Partner für Sie zusammen und aktualisieren diese fortlaufend.

Informationen zu Beschaffungsmöglichkeiten von Luftreinigungsanlagen

Besonders in herausfordernden Zeiten wie der Coronakrise ist die Zusammenarbeit unter den Unternehmen der JadeWirtschaftsregion enorm wichtig. Als neues Mitglied hatte UNITRON bisher seinen Fokus auf den Vertrieb und die Beratung von Schweizprojekten gelegt. 

Zu der großen Produktpalette von UNITRON gehören auch mobile Luftreinigungsanlagen, die mit Corona eine ganz neue Bedeutung bekommen. Die Filter der Luftreinigungsanlagen weisen einen Abscheidegrad von über 99,995 % auf und filtern alle sich in der Luft befindlichen Aerosole, Viren und Bakterien heraus.

Potentielle Einsatzgebiete sind Schulen, Kindergärten, Kitas, öffentliche Einrichtungen, Hotels und Pensionen, Restaurants, Sport und Freizeiteinrichtungen, das gesamte Gesundheitswesen sowie der Einzelhandel etc.. Als zertifizierter Vertriebs- und Servicepartner bietet die Firma UNITRON mit Sitz vor Ort in Schortens eine vollumfängliche Beratung, Betreuung und den Service hinsichtlich der Luftreinigungsanlagen.

Weitere Informationen finden Sie in dieser Anlage

UNITRON Schweißzusatzwerkstoffe GmbH
Branterei 20 | 26419 Schortens
Tel.: 04461 98463-0
Fax: 04461 98463-29
E-Mail:
www.unitron.de

Allgemeine Informationen zu Beschaffungsmöglichkeiten von Masken, Desinfektionsmittel und medizinischer Schutzkleidung

Das Coronavirus stellt Unternehmen zunehmend vor rechtliche und finanzielle Herausforderungen, zudem müssen von den Unternehmen vorgegebene Hygienevorschriften eingehalten werden und entsprechende Schutzmasken und Desinfektionsmittel für ihre Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden.
Für viele Unternehmen stellt sich aktuell die Frage, wo jetzt zertifizierte Schutzmasken, Desinfektionsmittel und weitere medizinische Schutzbekleidung unbürokratisch, zeitnah und in ausreichender Menge bestellt werden kann.

Aus diesem Grund haben wir Ihnen in der folgenden Übersicht, die uns gemeldeten Angebote nach dem Motto „Von AWV-Mitgliedsunternehmen für AWV-Mitgliedsunternehmen“ zusammengestellt.

Für Rückfragen zu den aufgelisteten Produkten wenden Sie sich gerne direkt an die jeweiligen Ansprechpartner in der Übersicht.

Für weitere Rückfragen oder Angebote zu Schutzmasken, Desinfektionsmitteln, Handschuhen oder weiterer medizinischer Schutzkleidung kontaktieren Sie uns auch gerne per E-Mail oder telefonisch in der AWV-Geschäftsstelle.

Unternehmen/Institution Ansprechpartner Produkte
Dietmar Hartrumpf
Hartrumpf.MediOffice

Willehadstraße 20

26180 Rastede

Tel.: 04402-696 74 34

Mobil: 0162-4200 854

E-Mail:
Internet: https://shop.hartrumpf.net/

FFP2-Maske
OP-Masken
Schnelltests
Handschuhe
Desinfektionsmittel
Raumfilter

Sascha Scheller
Scheller Projektlogistik GmbH & Co. KG

Südstrand 2 B

26382 Wilhelmshaven

Tel.: 04421-99 49 26

E-Mail:
FFP2-Maske
OP-Masken
Selbst- und Schnelltests
Handschuhe
Desinfektionsmittel

Maximilian Fisch
Dassler Schiffahrts- und Handelsgesellschaft mbH
c/o Turbo-Technik GmbH & Co. KG
Hannoversche Straße 11
26384 Wilhelmshaven
Tel.: 04421 – 3078-21
E-Mail: 

Schnelltests
Selbsttests
FFP2-Masken
FFP3-Masken
Desinfektionsmittel

Casimir Graf von Wedel
Gödens CVW Future GmbH

Schloss Gödens 1

26452 Sande Gödens

Tel.: 04422-6739887

E-Mail:

Schnelltest
Selbsttests
FFP2-Maske
Mund Nasen-Maske
Medizinische Einwegmaske

Daniel Löwe
Offshore Response and Safety GmbH
Metjendorfer Straße 176

26180 Rastede

Tel: 0160-934 29025

E-Mail:
Internet: www.offshore-rettung.org
Mobile Testung in den Unternehmen (Schnelltest und PCR-Testmöglichkeit)

Schulungen von Mitarbeitern zu Umgang mit Antigen Schnelltests (2-3 Std.)

Desinfektionsmittel Desinfektionsmittelspender

WLC Nord GmbH
Bohlswarfer Weg 9
26419 Schortens
Tel.:04461 98468 0
E-Mail:
Internet: https://www.wlcnord24.de/

FFP2-Maske (verschiedene Ausführunegn)
Desinfektionsmittel

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Der folgende Maßnahmenkatalog des Bundesministerium für Arbeit und Soziales beschreibt besondere Arbeitsschutzmaßnahmen, welche das Ziel verfolgen Infektionsketten zu unterbrechen, um die Gesundheit von Beschäftigten zu sichern. Dieser Maßnahmenkatalog wird fortlaufend aktualisiert.

SARSCoV2_Arbeitsschutzstandard

Ablaufplan bei nicht zu vermeidender Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 m

Der Ablaufplan spricht Empfehlungen aus wie Sie sich verhalten können wenn der Mindestabstand von 1,5m nicht eingehalten werden kann.

Ablaufplan_Mindestabstand

 

Corona-Virus: Welcher Mechanismus macht den Ausbruch im Gegensatz zu anderen Pandemien so gefährlich?

Das CoVid 19-Virus zeichnet sich durch eine hohe Kontagiosität aus. Unter dem Begriff versteht man das Maß an Übertragungsfähigkeit eines Organismus. Diese ist höher als z.B. die Kontagiosität des Grippeerregers.
Hinzu kommt, dass mit 6 – 10 Tagen (ca. 3 Tage bei Influenza) eine relativ lange Inkubationszeit vorliegt. Unter der Inkubationszeit versteht man die Zeit, zwischen dem Eindringen des Erregers in den Organismus und dem Ausbruch der Symptome. Unglücklicherweise sind die Infizierten während dieser Zeit infektiös, d.h. sie sind in der Lage, das Virus weiterzugeben.
Des Weiteren gibt derzeit weder therapeutische noch Impfoptionen, sodass wir der Infektion – im Gegensatz zur Influenza – ausgeliefert sind.

Fazit: Hohe Kontagiosität, lange Inkubationszeit, keine therapeutischen Optionen und keine Impfung

Welche protektiven Maßnahmen machen Sinn?

Mindestens 1,5 Meter Abstand einhalten
Häufiges Waschen der Hände für 30 Sekunden
Infizierte sollen Masken tragen, um Gesunde vor Infektionen zu schützen

Wie soll man bei Schwangerschaft verfahren?

Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass Schwangere, Föten oder Embryonen ein erhöhtes Risiko haben.

Welche Testverfahren gibt es?

Das genaueste Testverfahren ist die PCR. Dabei wird das Genom des Virus direkt nachgewiesen. Der Nachteil dieses Verfahrens ist vom Preis abgesehen, ist die Dauer (ca. 24 – 36 Stunden – da er nicht vor Ort, sondern nur in einem Labor durchgeführt werden kann
Abhilfe werden die sogenannten Antikörpertests bringen. Diese sind deutlich weniger aufwendig und können in der Regel vor Ort durchgeführt werden.
Der Antikörpertest misst die Immunantwort des Körpers auf die Corona-Infektion nach. Der wesentliche Nachteil besteht allerdings darin, dass die Immunantwort erst einmal formuliert werden muss, was ca. 5 – 8 Tage dauert. D.h. während eines großen Teils der Inkubationszeit, in der die Individuen bereits infektiös sind, fällt dieser Test negativ aus. Damit täuscht er eine falsche Sicherheit vor.

Goldstandart ist die PCR

 

Unterscheidung von Schnelltests und Selbsttests

PoC-Antigen-Schnelltests

  • Weist Proteine aus der Hülle des Virus nach.
  • Für fast alle zugelassenen Antigen-Schnelltests braucht man auch einen Abstrich aus dem tiefen Rachen- oder Nasenraum.
  • Anwendung grundsätzlich von medizinischem Personal oder zumindest geeignetem und geschultem Personal.
  • Test nach dem Lateral-Flow-Prinzip; Testauswertung vor Ort.
  • Ergebnis nach 15 bis 30 Minuten.

(Antigen-)Selbsttests

  • Funktioniert grundsätzlich so wie die PoC-Antigen-Schnelltests nur ist die Probenentnahme einfacher und für Laien geeignet.  
  • Ergebnis nach 15 bis 30 Minuten.
  • Für Eigenanwendung geeignet (CE-Kennzeichnung).
  • Selbsttests werden von Beschäftigten unter Berücksichtigung der Herstellerangaben selbst durchgeführt.
  • Grundsätzlich gibt es keine Vorgaben zu Arbeitsschutzmaßnahmen.

Wo liegen die Engpässe in der medizinischen Diagnostik und warum?

Zurzeit ist ein wesentlicher Engpass die Kapazität der Laborgeräte, die nicht auf einen 24-Stunden-Betrieb ausgerichtet sind.
Darüber hinaus kommt es oft wegen der hohen weltweiten Nachfrage zu Engpässen bei der Lieferung der Testreagenzien.

Müssen wir mit weiteren Pandemien rechnen?

Durchaus. Im Grunde sollten wir die CoVid-19-Pandemie als Testlauf für Schlimmeres sehen.
Jüngstes Beispiel ist (14.04.2020) ist der Ebola-Ausbruch in Zentralafrika. Bedingt durch die hohe Mobilität und die Überbevölkerung in manchen Teilen der Erde werden wir auch in Zukunft mit Ausbrüchen regionaler oder aber globaler Dimension rechnen müssen.
Nach unserer Überzeugung wird daher die Entwicklung von Pandemiepläne für alle Unternehmen früher oder später verpflichtend sein, ähnlich einem Explosionsschutzdokument oder Evakuierungsplan.

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