Blitz-Umfrage: Auswirkungen des Iran-Konflikts
Wie Sie alle täglich mitbekommen, ist und bleibt die Lage im Nahen und Mittleren Osten weiterhin angespannt. Der Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran hat weitreichende Folgen für die …

„Wir gehen für das neue Jahr von einer anhaltend robusten Konjunktur an der Jade aus“, verkündete Tom Nietiedt, Präsident des Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbandes Jade (AWV), gestern im „Haus der Wirtschaft“ Wilhelmshaven. Eine Umfrage unter den Mitgliedern in der kreisfreien Stadt Wilhelmshaven sowie den Landkreisen Friesland und Wittmund im Vorjahr habe dies prognostiziert – und derzeit sehe es so aus, als setze sich der positive Trend aus dem Jahr 2018 fort. Die Arbeitslosenzahlen seien niedrig, der Jade-Weser-Port wachse, und die Umstrukturierung der Wirtschaftschaftsförderung in der Stadt nehme Formen an. Dennoch sieht der Verband erhebliche Bremseffekte, die beispielsweise von der Exportwirtschaft ausgehen. Unternehmen haben zunehmend Probleme, Auszubildende zu finden oder ihre in Rente gehenden Fachkräfte adäquat zu ersetzen. Der Konkurrenzkampf ums Personal spitzt sich zu – jetzt auch beispielsweise zwischen Kommunen und Firmen. „Private und öffentliche Arbeitgeber fischen im gleichen Becken“, stellte Nietiedt fest.
Jeversches Wochenblatt (11.01.2019)
Der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade (AWV) fordert die Betreiber der kommunalen Betreiber von Krankenhäusern in der Jade-Region auf, eine gemeinsame Zukunftsstrategie zu entwickeln. Wie der Vizepräsident des Verbandes, Thomas Bruns, gestern in einem Pressegespräch sagte, sei eine gute Gesundheitsversorgung ein wichtiger Standortfaktor. Die Kliniken in Wilhelmshaven, Friesland und Wittmund sollten sich auf Kernkompetenzen der Häuser einigen, statt sich Konkurrenz zu machen. Bruns verweist auf Aussagen aus dem Bereich der Krankenkassen, wonach jedes vierte Krankenhaus aus Versorgungssicht überflüssig sei. „Zwei Drittel der kommunalen Kliniken schreiben rote Zahlen“, so Bruns. „Und die Zeiten werden voraussichtlich nicht besser werden.“ In Wilhelmshaven sorge die Krankenhauspolitik immer wieder für Kapriolen. Das Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch kämpft mit roten Zahlen. In Wittmund musste die Geburtshilfe schließen. Für den AWV sind das Gründe für einen Appell an die Verantwortlichen in Geschäftsführungen, Verwaltungen und Politik, Gespräche über eine optimale Aufgabenverteilung zu führen. Bruns: „Schließlich geht es um öffentliche Einrichtungen und somit um Steuergelder.“
Wilhelmshavener Zeitung (11.01.2019)
Die Mitglieder im Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade gehen von einer robusten Konjunkturlage für 2019 aus. Gespannt blickt der AWV auf das Wahljahr. In Wilhelmshaven wird ein neuer Oberbürgermeister, in Friesland ein neuer Landrat und in Schortens ein neuer Bürgermeister gewählt. Außerdem steht die Wahl des EU-Parlaments an. „Wir brauchen auf kommunaler Ebene verlässliche Partner“, sagt Nietiedt. Der AWV knüpfe Erwartungen an die neuen Amtsinhaber. Der Verband wünscht sich Kooperation und einen offenen Dialog. Äußerst unzufrieden ist der AWV mit dem öffentlichen Nahverkehr, besonders mit den massenhaften Zugausfällen bei der Nordwest-Bahn und den Zuständen der Bahnhöfe in Friesland und Wilhelmshaven. „Hier sehen wir dringenden Handlungsbedarf“, sagt Hohmann. Der AWV drängt auf die Elektrifizierung der Bahnstrecke bis Wilhelmshaven und damit auf eine Anbindung an das Fernstreckennetz. Ein Gespräch mit der Bahn sei geplant.
Nordwest-Zeitung (11.01.2019)
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