Pressespiegel: Das war der 1. Parlamentarische Abend in Berlin

Jade-Region präsentiert ihre Stärken in Berlin

ARBEITGEBER- UND WIRTSCHAFTSVERBAND – 1. Parlamentarischer Abend mit einem Diplomat aus Katar und einem Soldaten aus Jever

„Der Jade-Wirtschaftsraum mit dem Oberzentrum Wilhelmshaven sowie den Landkreisen Friesland, Wittmund und Wesermarsch ist eine „starke Wirtschaftsregion“. Aber das weiß nicht jeder. Schon gar nicht im fernen Berlin. Woran es fehlt, so Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD), ist Werbung für die Region. Den „ersten Aufschlag“ dafür machte am Dienstagabend der

Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband (AWV) Jade mit dem 1. Parlamentarischen Abend der Jade-Wirtschaftsregion in der Bundeshauptstadt. AWV-Präsident Tom Nietiedt begrüßte dazu in der Niedersächsischen Landesvertretung im Parlamentsviertel rund 110 Gäste – darunter viele AWV-Mitglieder sowie Interessierte aus Wirtschaft, Verbänden und Politik (darunter allein vier Oberbürgermeister-Kandidaten aus Wilhelmshaven).

Großes Interesse löste ein Diplomat aus dem Emirat Katar aus, der vom Rednerpult gute Argumente für Wilhelmshaven als besten Standort für ein Flüssigerdgas-Terminal mit in seine Botschaft nehmen konnte. Als Vertreter des Verteidigungsministeriums besuchte Flottillenadmiral Christoph Müller-Meinhard den Empfang. Der Jeveraner war bis vor wenigen Monaten Kommandeur der Einsatzflottille 2 in Wilhelmshaven.

Präsident Nietiedt, die Abgeordneten Möller und Grotelüschen sowie Minister Lies unterstrichen in ihren Ansprachen die Stärken des Jade-Wirtschaftsraumes, dem „Tor für und zur Welt“, so Lies. Luftfahrtindustrie, Fahrzeugbau, Chemie- und Petrochemie, Energiedrehscheibe, Tiefwasserhafen, Tourismus, Bundeswehr, Hochschule, tolle Kulturangebote und, und, und.

Besonders unterstrich der Umweltminister die Vorzüge des Energiestandortes mit zwei Kraftwerken, Ölimport, Kavernen, Pipeline- und Gasnetzanbindungen, jeder Menge Windstrom und den besten Voraussetzungen für ein Flüssigerdgas (LNG)-Terminal sowie den Einstieg in die Wasserstofftechnologie („power to gas“).“

Wilhelmshavener Zeitung (27.09.2018) – Autor: Gerd Abeldt

 

Selbstbewusster Auftritt in Berlin

WIRTSCHAFT – AWV verbucht ersten Parlamentarischer Abend der Jade-Region in Berlin als Erfolg

„Erstmals präsentierte sich die Jade-Region als zusammenhängenden Wirtschaftsraum auf bundespolitischer Ebene: Der erste Parlamentarische Abend der Region gestern Abend in der Ständigen Vertretung Niedersachsens in der Bundeshauptstadt war ein großes Fest mit mehr als 120 Gästen und ein Erfolg für die gesamte Region, die sich hier erstmals seit 1988 auf Bundesebene präsentierte.

Neben vielen bundespolitischen Größen und wirtschaftlichen Funktionsträgern aus dem In- und Ausland bis hin zu Gästen der Botschaft von Katar waren die Spitzen der nordwestlichen Wirtschaft sowie Vertreter aus Verbänden, Politik und Verwaltung dabei.

In Ihrem Grußwort legte MdB Siemtje Möller (SPD), Schirmherrin der Veranstaltung, Gewicht auf die große Bedeutung Wilhelmshavens als Bundeswehrstandort. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies sagte in seinem Grußwort, als Tor zur Welt sei der Jade-Weser-Port auf dem Weg zu weltpolitischer Bedeutung – als Energiedrehscheibe, die die Region durch die Kraftwerkslandschaft und die Windenergie darstelle, sei sie seiner Ansicht nach darüber hinaus der perfekte Standort für ein geplantes Flüssigerdgas-Terminal (LNG) – auch wegen der Pipeline-Anbindung bis ins Ruhrgebiet und weiteren Standortvorteilen wie den Kavernenspeicherplätzen in Etzel. Auch für den Schiffbau vor Ort könnten LNG-Speicher als Treibstoff der Zukunft hohe Bedeutung gewinnen. In diesem Zusammenhang dankte er den anwesenden offiziellen Besuchern aus Katar, deren Interesse am LNG-Standort Wilhelmshaven man nur gutheißen könne.“

Jeversches Wochenblatt (26.09.2018)

 

Wirtschaft will beim Wandel mitreden

PARLAMENTARISCHER ABEND – Unternehmen drängen in Jade-Bay-Entwicklungsgesellschaft

„Der AWV trat als Veranstalter des Abends auf, neben den Landkreisen Wesermarsch, Wittmund, Friesland und der Stadt Wilhelmshaven beteiligten sich viele regionale Verbände und Unternehmen als Partner, Sponsoren und Mitveranstalter an der Premierenveranstaltung des AWV in Berlin.

Der Aufschwung des Jade-Weser-Ports, möglicherweise Deutschlands erstes Flüssiggasterminal in Wilhelmshaven, ständig steigende Tourismuszahlen, der große Bundeswehrstandort in Wilhelmshaven, jede Menge erfolgreiche mittelständische Unternehmen – AWV-Präsident Nietiedt präsentierte die Jade-Region in Berlin nicht nur als „Energiedrehscheibe“, sondern insgesamt als Region mit hoher Wirtschaftskraft und Lebensqualität. Das werde auch in Zukunft so bleiben, selbst wenn die Zeiten mal nicht so rosig seien. „Je kälter der Wind, der uns entgegenbläst, desto angespornter sind wir.“

Während Niedersachsens Energieminister Olaf Lies (Sande/Kreis Friesland) sich klar für Wilhelmshaven als Standort für Deutschlands erstes Flüssiggas-Terminal aussprach, legte die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller (Wahlkreis Friesland/ Wilhelmshaven/Wittmund) in ihrem Grußwort Gewicht auf das hohe Potenzial Wilhelmshavens als Bundeswehrstandort: Mehr als 10 000 Arbeitsplätze seien in der Region von der Bundeswehr unmittelbar oder mittelbar bestimmt. Und durch die so genannte „Anschlussverwendung“ ausscheidender Soldaten stehe den Unternehmen der Jade-Region ein Pool hervorragend ausgebildeter Fachkräfte zur Verfügung.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen (Oldenburg-Land, Wesermarsch und Delmenhorst) rückte den Mittelstand in den Blickpunkt und nannte die Entbürokratisierung sowie schnellere Entscheidungen bei Strukturprojekten als drängendste Herausforderungen. Nur so könne der Aufwärtstrend in der Region fortgesetzt werden.“

Nordwestzeitung – Der Gemeinnützige (27.09.2018) / Autor: Lars Laue